Albersdorf

 

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Albersdorf (Dithmarschen) und Umgebung ist ein Eldorado für Steine-Fans. Jungsteinzeit (hierzulande Bauernsteinzeit genannt) und Bronzezeit haben hier Gräber und Grabhügel hinterlassen, die sich sehen lassen können. Mit Hilfe der Broschüre "Archäologischer Wanderweg rund um Albersdorf" lassen sich alle Stellen leicht finden. 
Der Förderverein AÖZA (www.aoeza.de), also das Archäologisch-Ökologische Zentrum Albersdorf, hat für beste Ausschilderung gesorgt.

Zunächst das Glanzstück in Albersdorf, der Brutkamp

Der Brutkamp

und ein ganz seltsamer Baum neben ihm

Nahe bei sind die Hügel "Drebargen" zu finden, keineswegs nur drei.

Drebargen drei.jpg (22166 Byte)

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Drebargen vier.jpg (17283 Byte) Drebargen zwei.jpg (20417 Byte)

Laut "Archäologischem Wanderweg" befinden sich diese Hügel in einem Fichtenwald - das war einmal. Jetzt liegen sie in einer Schonung. Man kann also nicht mehr dicht ran, dafür kann man sie aber besser sehen.

Ganz nahe bei kommt man auf den "Ochsenweg", ein ganz alter Weg, auch "Heerweg" genannt, der von Dänemark aus bis etwa Hamburg führt. Ich fühlte mich an den Ridgeway in England erinnert.

Wenn man dem Ochsenweg (www.ochsenweg-ev.de) nach Norden folgt - immer geradeaus, wie bei den geraden Wegen in England - kommt man zu einem weiteren Schmuckstück:

Bunsoh drei.jpg (17996 Byte)

Bunsoh vier.jpg (19080 Byte)

Bunsoh zwei.jpg (21631 Byte)

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Ja, das ist der Schalenstein bei Bunsoh. Hier kann man inmitten eines Grabhügels sitzen. Und ich konnte mich einfach nicht davon trennen, so eindrucksvoll war die Stimmung.

Westlich von Albersdorf bei Dellbrück gibt es ein weiteres Großsteingrab:

Dellbrueck hinten.jpg (20545 Byte) Dellbrueck vorn.jpg (20694 Byte)

Auf dem Gelände des Archäologisch-Ökologischen Zentrums Albersdorf gibt es die Riesenbetten im Bredenhoop. Eines davon wurde 1955 restauriert, ist jetzt aber schon wieder wesentlich unordentlicher.

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Ein Hügelgrab auf dem Gelände des AÖZA (hier gibt es einen ausführlichen Text dazu:  www.pcl-eu.de )

 Was mich aber in erster Linie nach Albersdorf lockte, das war die Tatsache, dass man dort 1992 ein Erdwerk entdeckt hat. Es liegt auf einem kleinen Höhenzug, dem Dieksknöll und ist leicht zu finden. Über die Mühlenstraße in Richtung Röst/Sarzbüttel, gleich hinter dem Ortsschild Ende links in einen Feldweg hinein (zu Fuß natürlich) und weiter bis der Weg einen Bogen macht. Man kann ungeniert auf das Gelände, es ist, jedenfalls war es das im Frühjahr 2003, Brachland. 

Und so sieht es aus. Enttäuscht ?

Man darf es natürlich nicht mit Maiden Castle in England vergleichen. Aber ich finde es schon interessant, dort zu stehen und sich vorzustellen, wozu denn solche Erdwerke gedient haben können, welche Vorteile diese Lage in der Landschaft hatte.

Die Gräber auf dem Gelände der AÖZA liegen nur wenige hundert Meter in östlicher Richtung entfernt.

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