Albersdorf (Dithmarschen) und Umgebung ist ein Eldorado für Steine-Fans.
Jungsteinzeit (hierzulande Bauernsteinzeit genannt) und Bronzezeit haben hier
Gräber und Grabhügel hinterlassen, die sich sehen lassen können. Mit Hilfe
der Broschüre "Archäologischer Wanderweg rund um Albersdorf" lassen
sich alle Stellen leicht finden.
Der Förderverein AÖZA (www.aoeza.de), also
das Archäologisch-Ökologische Zentrum Albersdorf, hat für beste
Ausschilderung gesorgt.
Zunächst das Glanzstück in Albersdorf, der Brutkamp
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Der Brutkamp |
und ein ganz seltsamer Baum neben ihm |
Nahe bei sind die Hügel "Drebargen" zu finden, keineswegs nur
drei.
Laut "Archäologischem Wanderweg" befinden sich diese Hügel in
einem Fichtenwald - das war einmal. Jetzt liegen sie in einer Schonung. Man kann
also nicht mehr dicht ran, dafür kann man sie aber besser sehen.
Ganz nahe bei kommt man auf den "Ochsenweg", ein ganz alter Weg,
auch "Heerweg" genannt, der von Dänemark aus bis etwa Hamburg führt.
Ich fühlte mich an den Ridgeway in England erinnert.
Wenn man dem Ochsenweg (www.ochsenweg-ev.de) nach Norden folgt - immer geradeaus, wie bei den
geraden Wegen in England - kommt man zu einem weiteren Schmuckstück:
Ja, das ist der Schalenstein bei Bunsoh. Hier kann man inmitten eines
Grabhügels sitzen. Und ich konnte mich einfach nicht davon trennen, so
eindrucksvoll war die Stimmung.
Westlich von Albersdorf bei Dellbrück gibt es ein weiteres
Großsteingrab:
Auf dem Gelände des Archäologisch-Ökologischen Zentrums Albersdorf gibt es
die Riesenbetten im Bredenhoop. Eines davon wurde 1955 restauriert, ist
jetzt aber schon wieder wesentlich unordentlicher.
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Ein Hügelgrab auf dem Gelände des AÖZA
(hier gibt es einen ausführlichen Text dazu: www.pcl-eu.de
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Was mich aber in erster Linie nach Albersdorf lockte, das war die
Tatsache, dass man dort 1992 ein Erdwerk entdeckt hat. Es liegt auf einem
kleinen Höhenzug, dem Dieksknöll und ist leicht zu finden. Über die
Mühlenstraße in Richtung Röst/Sarzbüttel, gleich hinter dem Ortsschild Ende
links in einen Feldweg hinein (zu Fuß natürlich) und weiter bis der Weg einen
Bogen macht. Man kann ungeniert auf das Gelände, es ist, jedenfalls war es das
im Frühjahr 2003, Brachland.
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Und so sieht es aus. Enttäuscht ? |
Man darf es natürlich nicht mit Maiden Castle in England vergleichen. Aber
ich finde es schon interessant, dort zu stehen und sich vorzustellen, wozu denn
solche Erdwerke gedient haben können, welche Vorteile diese Lage in der
Landschaft hatte.
Die Gräber auf dem Gelände der AÖZA liegen nur wenige hundert Meter in
östlicher Richtung entfernt.
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